Soziale Medien: „Ein pauschales Verbot ist nicht die richtige Antwort“ - Interview mit Daniel Grein in "vorwärts"
Die Politik diskutiert ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche. Der Kinderschutzbund sieht das kritisch. Welche Bedenken er hat und wo stattdessen angesetzt werden sollte, sagt Geschäftsführer Daniel Grein (Kinderschutzbund Bundesverband), im Interview.
von Kai Doering, erschienen am 04. März in der Online-Plattform vorwärts
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina warnt, dass Soziale Medien die psychische Gesundheit und die Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen erheblich beeinträchtigen können. Wie groß schätzt der Kinderschutzbund diese Gefahren ein?
Dass Social Media Gefahren mit sich bringt, ist überhaupt nicht zu negieren. Dabei geht es auch nicht nur um Fragen der psychischen Gesundheit, sondern auch um Themen wie Cybermobbing und Cybergrooming, die sehr stark verknüpft sind mit digitalen Medien.
Viele Debatten, die wir bereits seit Jahrzehnten führen – etwa zur Frage von Körperbild und Essstörungen stellen sich durch die Sozialen Medien wieder neu. Gleichzeitig sind sie nicht der einzige Punkt, den wir uns ansehen müssen, wenn es um den Schutz von Kindern und Jugendlichen geht. Leistungsdruck, Einsamkeit und Mobbing sind zentralen Themen, wenn es um die mentale Gesundheit Heranwachsender geht. Um sie müssen wir uns auch jenseits der Sozialen Medien kümmern....
Hier geht´s zum kompletten Beitrag auf vorwärts:
Social Media: Warum der Kinderschutzbund ein Verbot ablehnt