Kampagne „Wen kümmert’s?“ – Kinderschutzbund fordert: Kinder müssen Priorität haben!

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"Wen kümmert's?" - Kindheit und Jugend in der Krise

Zum Weltkindertag macht der Kinderschutzbund mit seiner bundesweiten Kampagne „Wen kümmert’s?“ auf die Krise der Kindheit und Jugend aufmerksam. Die Botschaft: Wenn es um die Belange von Kindern geht, fehlt es in Politik und Gesellschaft an Priorität und Handlungswillen.

Hierzu führt Prof. Dr. Sabine Andresen, Präsidentin des Kinderschutzbundes aus:

„In Deutschland fehlen 430.000 Kitaplätze, der Investitionsstau an den Schulen beträgt 55 Milliarden Euro, es fehlen Hebammen, Kinderärztinnen und Kinderärzte, die Kinderarmut ist seit Jahren auf gleichbleibend hohem Niveau. Ganz gleich, wohin wir schauen: Alle Systeme, auf die Kinder und Jugendliche angewiesen sind, stehen unter enormem Druck. Kindheit und Jugend in Deutschland sind in der Krise. Wir müssen bei der Versorgung der jungen Generation und der für sie nötigen Infrastruktur Prioritäten setzen.“

Der Kinderschutzbund ruft dazu auf, sich solidarisch mit Kindern, Jugendlichen und den Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe zu zeigen.

 

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